In guten wie in schlechten Zeiten

Familienrecht

Scheiden tut weh

Solange eitel Sonnenschein herrscht, denken Wenige an den Trennungsfall und schon gar nicht vor der Hochzeit. Denn wer will schon die Romantik mit nüchternen Vertragsverhandlungen mit dem eigenen Partner und heiklen Fragen zerstören? Doch fast jede 3. Ehe wird geschieden. Bei diesem statistischen Wert sollte bereits in Friedenszeiten dringend für den Trennungs- und Scheidungsfall vorgesorgt werden. Denn eine Trennung und Scheidung ist nicht nur emotional stark belastend, sondern die Beteiligten stehen oft vor ganz existenziellen Problemen und haben viele Fragen. 

Sinn und Zweck von vorsorgenden Eheverträgen ist es, in Ausübung der gesetzlichen Dispositionsbefugnisse für beide Eheleute oder Verlobte eine sachgerechte individuelle Eheordnung zu gestalten. Der Grundsatz der Vertragsfreiheit lässt nicht nur die Auswahl des ehelichen Güterstandes - gesetzlicher Güterstand der Zugewinngemeinschaft, Gütertrennung, Gütergemeinschaft – frei, sondern schafft auch die Möglichkeit, innerhalb des Güterstandes vertragliche Änderungen vorzunehmen. Doch nicht alles, was den Eheleuten oder einem Ehepartner sinnvoll erscheint, ist zulässig. Denn im Trennungsfall werden die Eheverträge auf den Prüfstand gestellt. Damit der Ehevertrag auch später einer Wirksamkeitskontrolle und Inhaltskontrolle standhält, sollten Sie die rechtliche Gestaltung unserer erfahrenen Fachanwältin für Familienrecht, Frau Rechtsanwältin Elisabeth Marx, überlassen.

Dem Getrenntlebensvertrag und der Scheidungsvereinbarung liegt der gemeinsame Sachverhalt zugrunde, dass die Eheleute kurz vor der Trennung stehen oder sich bereits getrennt haben und alsdann mit der Scheidungsvereinbarung Fragen des endgültigen Auseinandergehens geklärt sehen wollen bzw. über den Weg der Vereinbarung scheidungserleichternde Klausel gefunden werden sollen. Hier steht also die Vermeidung streitiger Auseinandersetzungen wie auch die Beschleunigung der Auflösung der Gemeinschaft selbst im Vordergrund.  

Neben Fragen, ob und in welchem Umfang ein Ehegatte und die gemeinsamen Kinder Unterhaltsansprüche gegen den anderen Ehegatten oder welches Elternteil geltend machen können, wie lange der Unterhalt gewährt wird, ist das Vermögen zwischen den Beteiligten zu verteilen. Leben Sie im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft, ist Ihr Zugewinn zu berechnen. Haben Sie gemeinsames Eigentum, ist dieses auseinanderzusetzen. Wenn hier keine vertragliche Regelung im Vorfeld getroffen wurde, sind die Eheleute nur auf ihre gesetzlichen Ansprüche zu verweisen. In Einzelfällen erscheinen hier die Ergebnisse unbillig. Unter Umständen wird die Arbeitskraft, die jemand während der Ehe in ein gemeinsames Haus investiert hat, nicht ausgeglichen. Vermögenszuwächse vor und nach den jeweiligen Stichtagen bleiben unter Umständen außer Betracht. Vielfach ist das Anfangsvermögen nicht mehr nachweisbar und führt zu einem höheren Zugewinn, als dieser tatsächlich war. Ohne ausschließende Regelung wird Betriebsvermögen berücksichtigt und führt gegebenenfalls zu einer Existenzgefährdung des Unternehmens eines Ehegattens.

Die Wahl des Güterstandes hat Auswirkung auf die erbrechtliche Situation der Eheleute. Die Verflechtung der einzelnen Rechtsgebiete untereinander ist für einen juristischen Laien nicht ohne weiteres zu überblicken. Es empfiehlt sich daher immer, selbst wenn der Ehevertrag von einem Notar aufgesetzt wird, die rechtliche Gestaltung im Einzelnen einem Fachanwalt für Familienrecht zu überlassen. Frau Rechtsanwältin Elisabeth Marx, Fachanwältin für Familienrecht, steht Ihnen mit Rat und Tat, insbesondere auch individuellen Empfehlungen zu Ihren vorsorgenden Eheverträgen oder Ihren Scheidungsvereinbarungen zur Seite und begleitet Sie gerne am Beginn in Friedenszeiten oder auch in Krisenzeiten, damit Sie in jedem Fall für den Scheidungsfall gewappnet sind und wissen, was auf Sie zukommt.

Ein Ehevertrag hilft Ihnen, für Ihre individuellen (stets wandelbaren) Verhältnisse, Ihre Ehe auf ein solides Fundament zu stellen. Er hilft Ihnen für den Ernstfall viel Geld zu sparen und von vornherein klare Verhältnisse zu schaffen.  

Haben Sie keine ehevertragliche Regelung getroffen, helfe ich Ihnen Ihre gesetzlichen Ansprüche durchzusetzen oder eine unrechtmäßige Inanspruchnahme von Ihnen abzuwehren.

Ich vertrete Sie in Unterhaltsfragen zum Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt, in Fragen des Kindesunterhalts, in Fragen des Elternunterhalts, bei Ihrer Vermögensauseinandersetzung, Ihren familienrechtlichen Ausgleichsansprüchen und der Rückabwicklung von Zuwendungen zwischen Ehegatten, bei der Geltendmachung und Abwehr von Zugewinnausgleichsansprüchen, bei der Verteilung der Haushaltsgegenstände und den Regelungen in Bezug auf die Ehewohnung.

Ist ein Ehegatte gewalttätig, vertrete ich Sie auch in Gewaltschutzsachen.

Ist in einer Angelegenheit Eile geboten, können wir für Sie eine einstweilige Anordnung beantragen.

Können Sie sich auf einen freihändigen Verkauf Ihrer gemeinsamen Immobilie nicht einigen, leite ich für Sie das Teilungsversteigerungsverfahren in die Wege.

Wir klären mit Ihnen Fragen zu den steuerlichen Auswirkungen Ihrer Trennung und der Unterhaltszahlungen.

Und schließlich reiche ich Ihren Scheidungsantrag bei Gericht ein oder vertrete Sie, wenn Ihnen ein Scheidungsantrag zugestellt wurde. 

Wenn Sie die Klärung der rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit Ihrer Trennung und Scheidung unserer erfahrenen Fachanwältin für Familienrecht, Frau Rechtsanwältin Elisabeth Marx, überlassen, wird Ihnen eine große Last abgenommen. Kommen Sie frühzeitig, damit wir rechtzeitig Ihre Zukunft gestalten können, ob mit oder ohne Partner.